Ironman 70.3 Lanzarote

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*CHALLENGE ACCEPTED !* – LANZAROTE, AB JETZT HABEN WIR EINE RECHNUNG OFFEN !

*Ironman 70.3 Lanzarote 2017* – was für ein irres Rennen, was für eine gnadenlose Lektion

Klar, auf der Pressekonferenz habe ich erwähnt, dass ich von einem brutal harten Rennen und einer schmerzvollen Erfahrung ausgehe. Gemeint habe ich: Blasen und Muskelkater, also die Währungen, mit denen wir Triathleten uns die Erfolge in unserer Sportart oft teuer „erkaufen“ müssen. Und ich habe bezahlt. Zwar nicht für den erhofften Podiumplatz, aber für eine der heftigsten emotionalen Achterbahnfahrten meiner Profikarriere.
Lanzarote hat mir gezeigt, warum Triathlon kein Sport ist, den man bis ins letzte Detail „beherrschen“ kann, denn es ist nicht möglich auf alle Überraschungen vorbereitet zu sein, die dieser Sport für Dich bereit hält,…
„Koffer weg“, bedeutet im Klartext auch, „Equipment unvollständig“
„Ersatz beschaffen“, bedeutet im Klartext, „“Kompromisse akzeptieren“
„2 platte Reifen auf den ersten 30 Kilometern“, bedeutet im Klartext, „Erwartungen begraben“
„DNF“, bedeutet im Klartext, sich mit den üblichen Ausreden als „Opfer“ aus dem Rennen (#nichtmeinTag) und in Folge aus der Verantwortung zu stehlen und das ist keine Option gewesen.
Verlierer liefern Ausreden, Gewinner liefern ab!
Sicher war es am Anfang demütigend, dass ich dem Profi-Feld hinterher gelaufen bin, aber besser den Profis hinterher, als vor der Verantwortung „weggelaufen“.
Lanzarote du warst wertvoll für mich, denn ich habe hier ein wirklich wichtiges Rennen gewonnen, das gegen meinen inneren Schweinehund !
Note to self: „Lerne Reifen schneller wechseln!“

Picture by @fotografapelirroja

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